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G wie Gehernkästl - Dos sollte su manchr eischoltn[Übersicht] [Neues Stichwort]
Das schriftdeutsche "g" bleibt vor allem immer dann, wenn die Vorsilbe "ge" gebraucht wird. Ansonsten wird innerhalb und am Ende von Wörtern "g" häufig zu "ch": "Zeich" (Zeug), Sach (Säge), Jachr (Jäger), heilich (heilig); aber auch zu "k": "gieh wak" (geh weg), "dr Taak" (Teig). In Verbindung mit "-n" wird "gen" wie auch "chen" zu dem Nasal "ng": "Zeing" (Zeichen), "zeing" (zeigen), "machng" (machen). In der Endung "-l" wird in "gel" mitunter auch das "g" weggelassen und der Vokal gedehnt: "Nahl" (Nagel). Auf der anderen Seite wird der im schriftdeutschen verwendete Nasal "ng" eher wie "nk" gesprochen: "enk" (eng). Wörter die mit "j" beginnen, werden teilweise auch zu "g": "gung" (jung), "gauksn" (jauchzen).

Gaachr, dr  Jäger
 De Gaachr ham ne Wildsau geschossn. ... Die Jäger haben ein Wildschwein geschossen.
 Mei Nachbar is e Scharzngaachr. ... Mein Nachbar ist ein Schürzenjäger.

Gaacht, de  Jagd
 Mr sei hier of dr Arbett, net of dr Gaacht. ... Wir sind hier auf der Arbeit, nicht auf der Jagd.

Gaad, de  Freude, freudige Aufregung [wörtlich: Geude]
 vor lautr Gaad in de Heh gehuppt ... vor Freude hochgesprungen

gaafern  geifern; Speichel fließt aus dem Mund; gehässige, wütende Worte ausstoßen <Verb>
 ... wenn dar besoffn is, do gaafert dar esu, su ne Sauerei. ... ... wenn er betrunken ist, dann geifert er so, so eine Schweinerei.
 Vur Arschr hot die wiedr rimgegaafert ... ... Vor Ärger hat sie wieder herumgegeifert ...

gaakln  zündeln, mit Feuer spielen [wörtlich: gäukeln] <Verb>
 Ihr sollt doch net gaakln! ... Ihr sollt doch nicht mit dem Feuer spielen!

gaal  gelb <Adjektiv>
 Wenn die mit ihrn gaaln Auto kimmt, denk iech, de Post kimmt. ... Wenn die mit ihrem gelben Auto kommt, denke ich, die Post kommt.

gaam  geben, reichen <Verb>
 Mir gaam nischt! ... Wir geben nichts!

gaatn  jäten <Verb>
 Gaatn kaa dar net, dar ruppt de Pflänzln raus un lässt is Ukraut stiehe. ... Jäten kann der nicht, der reißt die Pflänzchen heraus und lässt das Unkraut stehen.

Gack, de  Jacke
 Wann de Gack passt, dar zieht se siech a. ... Wem die Jacke passt, der zieht sie sich an. (Sprichwort)

Gackl, is  kleine Jacke [kleidung]

gääng  es ginge
 Su gäängs schu. ... So ginge es schon.

Gäns, de  Gänse, Federvieh; eingebildete Frauen oder Mädchen
 Guck dr ner die eigebildn Gäns aa. ... Sieh dir nur diese eingebildeten Gänse an.

gahling  jählings, plötzlich [zeiten]
 net ze gahling im de Kurv lenkn ... die Kurve nicht zu scharf nehmen

gahne  gähnen; 1. Müdigkeit, weit offener Mund; 2. sich auftuender Agbrund <Verb>
 Bei dan Preisn musstn mor arscht mol gahne, do stand dr Mund weit auf. ... Bei diesen Preisen mussten wir erst mal gähnen, da stand der Mund weit auf.
 Uff dar Stroß gahnt itze e grußes Loch, do war e Schacht eigebrochn. ... Auf der Straße gähnt jetzt ein großes Loch, dort wat ein Schacht eingebrochen.

Gahr, is  das Jahr
 Gahr ver Gahr giehts zun Advent... ... Jahr für Jahr geht's zum Advent...

gahraus, gahrei  jahraus, jahrein (jedes Jahr in der gleichen Weise ohne Abwechslung)
 Dos hom mir gahrei gahraus su gemacht. ... Das haben wir jahrein, jahraus (schon immer) so gemacht.

gahraus; gahrei  jahraus, jahrein (jedes Jahr in der gleichen Weise ohne Abwechslung)
 Dos hom mir gahrei gahraus su gemacht. ... Das haben wir jahrein, jahraus (schon immer) so gemacht.

gahrlang  jahrelang
 Mir machn dos schu gahrlang esu. ... Wir machen das schon jahrelang so.

Gahrmert, dr  Jahrmarkt
 Dar Gahrmert is in varzn Togn. ... Der Jahrmarkt ist in vierzehn Tagen.

gakig  hell, blass; krank aussehend
 Deine Gripp is noch net wag, sist noch ewing gakig aus. ... Deine Grippe ist noch nicht weg, du siehst noch etwas blass aus.

gakln  stochern, stechen, stoßen mit einem Stock <Verb>

gakn  hervorschauen von Kleidungsstücken; verknittern <Verb>
 dei Unnerhemd gakt vir ... dein Unterhemd hängt heraus
 Wesste, dei Kläd tut e bill gakn. ... Weißt du, dass dein Kleid komische Falten schlägt?

Gald, is  Geld
 Gald is net olles! ... Geld ist nicht alles!

Galdbarsch, de  Geldbörse
 ... itze liescht meine Galdbarsch dorham ... ... ... jetzt liegt meine Geldbörse zu hause ...

galle?  gelle? gelt? nicht wahr? [aus dem Süddeutschen, Österreichischen]
 Dos stimmt doch, galle? ... Das stimmt doch, nicht wahr?

Gammr, dr  Jammer; Wehklage; mitleiderregender, beklagenswerter Zustand
 ... dos neie Auto, su e Gammr! ... ... das neue Auto, so ein Jammer!
 Dar Gammr nitzt gar nischt, sei fruh, dass de noch labst. ... Das Wehklagen nützt gar nichts, sei froh, dass du noch lebst.

gammrn  jammern <Verb>
 Se hams su gewullt, nu gammrn se rim. ... Sie haben es so gewollt, nun jammern sie herum. (nach einer Wahl)

gange  gegangen <Verb>
 Wie giehts dee? - Gestern isses noch gange. ... Wie geht es denn? - Gestern ist es noch gegangen.

gang und gebe  xxxxxx löschen xxxxx

gang un gebe  gang und gäbe sein (allgemein üblich, gebräuchlich sein)
 Bei eich is dos gang un gebe, bei uns abr net! ... Bei euch mag das so üblich sein, bei uns aber nicht!

gapsn  nach Luft ringen, Atem holen, keuchen [wörtlich: japsen] <Verb>
 Ersch renne se wie bleed, nu gapsn se. ... Erst rennen sie wie blöde, nun ringen sie nach Luft.

Garkl, is  das Gürkchen, kleine Gurke
 Dos eene Garkl macht nu net dick. ... Das eine Gürkchen macht nun nicht dick.

Garlandn, de  Girlanden
 De Garlandn sei ze kurz. ... Die Girlanden sind zu kurz.

garn  gern
 Iech tät itze garn e Bier trinkn. ... Ich würde jetzt gern ein Bier trinken.

Gauch, de  die Jauche
 Riecht dos wie Gauch oder wie Katznsech? ... Riecht das wie Jauche oder wie der böhmische Wind?

gaucksn1  jammern, wehklagen (bei Schmerzen) [wörtlich: jauchzen] <Verb>
 gauks net su rim ... jammere nicht herum

Gaucksn2, is  lauter Gesang, Geschrei
 S war kä Gesang, s war blus e Gaucksn. ... Es war kein Gesang, es war nur ein Geschrei.

Gaucksr, dr  Schrei
 Ee Gaucksr, dann war Ruh. ... Ein Schrei, dann war Ruhe.

Gauf!  Glück auf (auch Glick auf)
 Gauf! Lang net gesah. ... Grüß Dich! Lange nicht gesehen.

Gaungstackn, dr  Bezeichnung für einen langen, dünnen Menschen [wörtlich: Jauchestecken]

geännert  geändert
 Dar Azuch is schu zweemol geännert. ... Der Anzug wurde schon zweimal geändert.
 Du hast diech abr gar net geännert. ... Du hast dich aber gar nicht geändert.

Geattl, is  Gerede, Geschwätz; umständiges Getue auch attln

Gebaurich  Bauwerk, welches nicht gerade fachgerecht errichtet wurde
 ... nut hattr an seine Schupp noch su e Gebaurich nageklitscht. ... Nun hat er an seinen Schuppen noch so ein komisches Bauwerk angesetzt.

gebliem  geblieben
 Viele sei fort, mir sei gebliem. ... Viele sind fortgegangen, wir sind geblieben.

gebutn  geboten
 Iech hob bei ner Auktschon miet gebutn. ... Ich habe bei einer Auktion mitgeboten.

gechn  jagen <Verb>
 Tu de Hiehnr net su gechn, sist leeng se kaane Eir. ... Jag die Hühner nicht so, sonst legen sie keine Eier.

gedeecht  traurig, niedergeschlagen
 Dar is abr heit gedeecht. ... Der ist aber heute traurig (niedergeschlagen).

gedruht  gedroht
 Mit Stroof hamm se gedruht. ... Mit Strafe haben sie gedroht.

Geengd, de  Gegend
 Unnre Geengd is schie! ... Unsere Gegend ist schön!

gefaahlt  gefehlt
 Dar hot mir grod nuch gefaahlt. ... Der hat mir gerade noch gefehlt. (Auf den habe ich gerade gewartet.)

gefarscht  gefürchtet
 Iech hob miech net gefarscht, abr aanerlaa war morsch aa net. ... Ich habe mich nicht gefürchtet, aber gleichgültig war es mir auch nicht.

Gefitz, is  Durcheinander; Fadengewirr (siehe auch Fitz)
 Dos Gefitz kaste waghaa ... oder salbr ausfitzn. ... Das Fadendurcheinander kannst du wegwerfen ... oder selbst entwirren.
 Dos war mol e Knaul, itze haste bluß noch Gefitz. ... Das war mal ein Knaul, jetzt hast du nur noch ein Durcheinander.

gefrecht  gefragt <Verb>
 ... haste zewngstn schemand gefrecht? ... ... hast du wenigstens jemand gefragt?

Gefuck, is  Gruppe von Menschen, die verachtet oder abgelehnt wird
 Loss diech net mit dan Gefuck ei. ... Lass dich nicht mit diesen schlechten Leuten ein.

gefunne  gefunden
 Die zwee hamm siech gesucht un gefunne. ... Die zwei haben sich gesucht und gefunden.
 E Bekanntr hot itze Zeich gefunne, dos hattn annre noch gar net vrlorn. ... Ein Bekannter hat jetzt Zeug gefunden, das hatten andere noch gar nicht verloren.

gegammert  gejammert
 Is ward agepackt, net gegammert. ... Es wird angepackt, nicht gejammert.
 Gegammert ward in ganz Deitschland, dodrbei muss mor bluß iebrn Tallerrand guckn ... ... Gejammert wird in ganz Deutschland, dabei sollte man bloß mal über den Tellerrand gucken ...

gegecht  gejagd <Verb>
 Iech hob arscht mol die Katz vom Asstisch gegecht. ... Ich habe erst mal die Katze vom Esstisch gejagd.

gegne  gegen; gegen ihn
 Is tät ne Aazeich gegne laafn. ... Gegen ihn würde eine Anzeige laufen.

gegnenannr  gegeneinander
 ... die sei gegnenannr esu mistig. ... ... die sind gegeneinander so schlecht.

gegungst  gestoßen <Verb>
 Iech hob diech net gegungst. ... Ich hab dich nicht gestoßen.

gehaalt  geheilt
 Ar is vellich gehaalt. ... Er ist völlig geheilt.

gehaaßn  geheißen <Verb>
 Wesste net, wie dar gehaaßn hot? ... Weißt du nicht, wie er geheißen hat?

gehärn  gehören
 Wann gehärn dee die Schuh? ... Wem gehören denn die Schuhe?

gehärt  gehört <Verb>
 Die Melledie hob iech schu mol gehärt. ... Diese Melodie habe ich schon mal gehört.

geheiflt  gehäufelt, übervoll [mengen]
 Haste deine Ardäppln schu ageheiflt? ... Hast du deine Kartoffeln schon angehäufelt?

Gehern, is  Gehirn [kopf]
 der hot alles annere, ner ka Gehern in Kopp ... dumm sein [intelligenz]

Gehernkastl, is  Kopf (meist in Bezug aufs den Verstand, Intelligenz) [kopf]
 der hots Ghernkastl drfrorn ... dumm sein; Gehirn erfroren haben [intelligenz]

gehling  plötzlich, siehe gahling [zeiten]
 Ganz gehling kam dar im de Eck. ... Ganz plötzlich kam der um die Ecke.

Gehutsch, is (auch: Gesocksch)  unordentliche Leute (Gesindel)
 Zearscht warn die suwos von Gehutsch, itze kaste nicht Schlachts meh saa. ... Zuerst waren die total unordentlich, jetzt kannst du nichts Schlechtes mehr sagen.

Geich, de  Geige
 De Geich is total vrstimmt. ... Die Geige ist total verstimmt.

geifrn  schimpfen, aufregen {geifɔrn}

geigln  herumalbern, Quatsch machen, nicht ernstzunehmende Beschäftigung <Verb> [lebensartzeitwoerter]
 rimgeigln

gekaaft  gekauft <Verb>
 Denkst du, iech bie gekaaft, dos is meine Määnung! ... Denkst du, ich sei gekauft, das ist meine Meinung!

geklonge  geklungen
 Schie geklonge hots net, s war abr schie laut. ... Schön geklungen hat es nicht, es war aber schön laut.

gekricht  gekriegt <Verb>
 Mir ham noch nischt gekricht ... ... Wir haben noch nichts gekriegt ...

gelaagn  gelegen; liegen; in einem günstigen Augenblick [geschehend, eintretend]; zu jemandes Absichten passend
 Vornst hot dos Gald noch hier gelaagn. ... Vorhin hat das Geld noch hier gelegen.
 Dei Besuch kimmt mor ganz gelaagn. ... Dein Besuch kommt mit sehr gelegen.

gelabbt  gelebt <Verb>
 Kurz vur senn Tuud hattr nuch gelabbt. ... Kurz vor seinem Tod hat er noch gelebt.

Gelabr, is  abwertend seichtes, einfältiges Gerede; Geschwätz; (siehe auch ↗Gelapp)
 Dos Gelabr här iech mr net längr a. ... Das Geschwätz höre ich mir nicht länger an.

Gelait, is  Geläute
 Su e Gelait dan ganzn Tog, wos war dee lus? ... So ein Geläute den ganzen Tag, was war denn los?

gelampr  gelenkig, biegsam, geschmeidig, beweglich, schnell, flink (auch gelamprich)
 Mach en Troppn Eel na, dass es wiedr gelampr werd. ... Mach einen Tropfen Öl ran, dass es wieder beweglich wird.

Gelanghät, de  die Gelegenheit
 Gelanghät macht Diebe ... oder Liebe? ... Gelegenheit macht Diebe ... oder Liebe?
 Bei schedr Gelanghät macht dar sei Fraa schlacht, dar soll mol uff siech aufpassn. ... Bei jeder Gelegenheit macht er seine Frau schlecht, der sollte mal auf sich aufpassen.

Gelannr, is  Geländer
 Halt die am Gelannr aa! ... Halt dich am Geländer (Handlauf) an!

Gelapp, is  Geschwätz (siehe auch Gelabr); dummes Gerede
 Dos Gelapp hob iech schu hunnert Mol gehärt. ... Dieses dumme Geschwätz habe ich schon hundert Mal gehört.

gelasn  gelesen <Verb>
 Haste schu is Blatt gelasn? ... Hast du schon die Zeitung gelesen?

Gelatsch, is  Gerede, Faselei, Geschwätz
 Nischt stimmt, olles Gelatsch. ... Nichts stimmt, das ist alles nur Gerede.

geleich  in relativ kurzer Zeit, sofort, sehr bald
 geleich dornoch ... sofort danach

gelett  gelötet
 Haste dan Droht schu gelett? ... Hast du den Draht schon gelötet?

Geln  Gelenau, Ort im Erzgebirge

geloffn  gelaufen <Verb>
 Ihr seid wuhl geloffn? ... Ihr seid wohl gelaufen?

Gelump, is  wertlose, alte, überflüssige Sachen; Plunder; Gruppe von Menschen (abwertend); Pack, Gesindel [wörtlich: Gelumpe]
 Dos Gelump braucht keenr meh. ... Den Plunder braucht keiner mehr.
 Musst du diech warklich mit dan Gelump abgahm? ... Musst du dich wirklich mit diesem Pack abgeben?

Gemaa; Gemää  Gemeinde
 Haste aa dan Zettl vun dr Gemaa gekricht? ... Hast du auch den Zettel von der Gemeinde gekriegt?

Gemäänhät, de  Gemeinheit; gemeine Art; gemeine Handlung, Ausdrucksweise; Unerfreuliches, Ärgerliches
 Die saat dos bluß aus Gemäänhät. ... Die sagt das bloß aus Gemeinheit.
 Willste dir die Gemäänhätn warklich gefolln lossn? ... Willst du dir diese Gemeinheiten gefallen lassen?

gemald  gemeldet
 Haste dan Schodn schu gemald? ... Hast du den Schaden schon gemeldet?

Gemar, is  Geschwätz (siehe auch ↗Gelabr, Gelapp); dummes märchenhaftes Gerede
 Dei Gemar hob iech soot. ... Deine Märchen habe ich satt.

Gemerks, is  das Gedächtnis (sich etwas merken)
 Is Gemerks is aah net meh dos wies mol war. ... Das Gedächtnis ist auch nicht mehr das was es mal war.

Gemiet, is  Gemüt; Gesamtheit der psychischen und geistigen Kräfte eines Menschen; geistig-seelisches Empfindungsvermögen; Empfänglichkeit für Gefühle erregende Eindrücke
 Dar Film war wos fiers Gemiet. ... Der Film war etwas fürs Gemüt, er ging zu Herzen.
 e Gemietsmensch ... ein gefühlvoller Mensch
 Dar hot e Gemiet wie e Fleeschrhund. ... Der hat ein Gemüt wie ein Fleischerhund (er hat keine Gefühle).

gemietlich  gemütlich; angenehme, behagliche Atmosphäre; zwanglos gesellig,umgänglich, freundlich ungezwungen;
 enne gemietliche Wuhnung ... eine gemütliche Wohnung
 ... nu gieht dor gemietliche Teel lus ... ... ... nun beginnt der gemütliche Teil ...
 ... su e gemietliches Mannl ... ... ... so ein gemütlicher älterer Herr ...

gemol  ehemals; einstmals, damals, früher <Adverb>
 Dar war gemol net miet. ... Der war damals nicht mit dabei.

gene  jene
 Gene kenn iech gar net. ... Jene kenne ich gar nicht.

genr  jener
 dar un genr ... der eine und der andere

gens  jenes
 dos un gens ... dies und jenes

genuch  genug
 Iech hob genuch gehärt. ... Ich habe genug gehört.
 S is genuch! ... Es reicht!

genumme  genommen
 Hier ward mor zewengstn arnst genumme. ... Hier wird man wenigstens ernst genommen.

Geplarr, is  Geplärre; Geschrei (auch: wertloses Gerümpel)
 Wie hälste bluß dos Geplarr aus? ... Wie hälst du bloß das Geschrei (Geplärre) aus?

geracht  gerecht; 1. dem geltenden Recht entsprechend, gemäß; …2. dem [allgemeinen] Empfinden von Gerechtigkeit, …3. bestimmten Ansprüchen, Gegebenheiten angepasst, genügend, … <Adjektiv>
 Mei Lehrer war streng aber geracht ... ... Mein Lehrer war streng aber gerecht ...

Gerachtschkät, de  Gerechtigkeit
 Gerachtschkät is wos annersch. ... Gerechtigkeit ist etwas anderes.
 Mir wolltn Gerachtschkät un en Rachtsstaat hammr gekricht. ... Wir wollten Gerechtigkeit un einen Rechtsstaat haben wir bekommen.

gerietn  geritten <Verb>
 In Urlaub wärse uffn Kamel gerietn, un iech dacht, ihr Maa wär gar net miet gewasn. ... Im Urlaub wäre sie auf einem Kamel geritten, und ich dachte, ihr Mann wäre gar nicht mit gewesen.

gerommlt  gepresst, gestopft, voll, übervoll [zu gerammelt] <Adv.> [mengen]
 Olles ward in de Husntasch gerommlt, wie sieht dee dos aus! ... Alles wird in die Hosentasche gestopft, wie sieht denn das aus!

gesarmslt  gesummt <Verb>
 ... horch ner, wos sarmslt de esu? ... ... hör doch, was summt denn so?

Gescharr, is  Geschirr; Gesamtheit der Gefäße und Geräte, die man zum Kochen und Essen benutzt; Riemenzeug für Zugtiere
 Dos Gescharr is abr nischt for de Mikrowell. ... Dieses Geschirr ist für die Mikrowelle untauglich.
 dan Pfaar is Gescharr alegn ... dem Pferd das Geschirr anlegen

gescheit  intelligent, begabt, gescheit [intelligenz]
 dar ward in sann Lahm net gescheitr ... schwer begreifen; wörtlich: der wird in seinem Leben nicht gescheiter [intelligenz]

Gescheithät  Klugheit; abwertend: Klugscheißer
 Dos is ne Gescheithät! ... Das ist ein Klugscheißer (Besserwisser)!

geschn  jagen (auch gechn) <Verb>
 Die Autos hom siech gegescht, bede Fahrer tut. ... Die Autos haben sich gejagd, beide Fahrer tot.

geschwaaßt  geschweißt
 Die Teel warn geschwaaßt. ... Die Teile werden geschweißt.

Gesocksch, is  Gesocks; bestimmte Gruppe von Menschen, die als asozial, verbrecherisch o.ä. verachtet oder abgelehnt wird; Gesindel
 Mir dachtn, dos wär Gesocksch, dorwalde warn die ganz in Ordning. ... Wir dachten, es wäre Gesocks, dabei waren die ganz in Ordnung.

Gespülich  Spülwasser

gestarlt  gestochert <Verb>
 In dan Wespnnast hätt iech net neigestarlt. ... In diesem Wespennest hätte ich nicht hinein gestochert.

gesteert  gestört
 Beim Mausn sei se gesteert wurn. ... Beim Stehlen sind sie gestört worden.

gestiehe  gestehen <Verb>
 Die gestiehe nischt. ... Sie gestehen nichts.

Gestraich, is  Gesträuch; Strauchwerk; Gebüsch
 Mir vorsteckn uns im Gestraich. ... Wir verstecken uns im Gebüsch.

gestrait  gestreut
 Iech hob Dingr gestreit. ... Ich habe Dünger gestreut.

gestrietn  gestritten <Verb>
 ... im suwos hamm mir uns noch nie gestrietn, mir streitn nur wagn Klaanigkätn. ... ... um soetwas haben wir uns noch nie gestritten, wir streiten uns nur wegen Kleinigkeiten.

gestuhln  gestohlen; geklaut
 Is Radl hammse gestuhln. ... Das Fahrrad haben sie gestohlen.

Gesundhät, de  Gesundheit
 Is gibt viele Krankhätn abr bluß eene Gesundhät. ... Es gibt viele Krankheiten aber bloß eine Gesundheit.

getaacht  getaugt
 ... nischt hots getaacht ... ... es hat nichts getaugt

Geträd, is (Getraad)  das Getreide
 Is Geträd (Getraad) stieht heir gut. ... Das Getreide steht in diesem Jahr gut.

getraue, sich  sich etwas getrauen
 sich reigtraue ... sich getrauen hinzugehen

getroppt  getropft <Verb>
 Dar Hah hot bluß getroppt ... olles klitschenass. ... Der Wasserhahn hat nur getropft ... alles klitschnass.

getschieplt  gefleckt (im Aussehen an Schuppen erinnernd) [wörtlich: geschuppt] <Adv.> [tiere]
 ene getschieplte Kuh ... eine gefleckte Kuh [tiere]

getschipprt  geschuppt (kleinfleckig, kleingemustert, wie kleine Schuppen)
 Hast doch wiedr die alle getschipprte Hus aa. ... Du hast doch wieder die alte kleingemusterte Hose an.

Getu, is  Getue; übertrieben, unecht wirkendes Verhalten; Gehabe
 Dar is drwagn in Ordnung ... bis uff sei saubledes Getu. ... Der ist eigentlich in Ordnung ... bis auf sei saublödes Getue.

gewähnlich  gewöhnlich
 ... im die Zeit sei mir gewähnlich schu ze Bett. ... ... um diese Zeit schlafen wir gewöhnlich schon.

Gewelb, is  Keller [wörtlich: Gewölbe]

Gewerch, is  umständliches, beschwerliches, oft planloses Vorgehen bzw. Arbeiten; auch für unordentliche Kleidung. [wörtlich: Gewürge]
 ... su e Gewerch in dar Kerch... ... ... so ein Gedränge in der Kirche..

Gewiechtes  Hackfleisch, Frikadellen, Buletten
 Gewiechteskließln ... Hackbällchen

gewieft  sehr erfahren, schlau, gewitzt; jeden Vorteil sogleich erkennend und sich nicht übervorteilen lassend
 Dos is e gewieftes Kerlchen. ... Das ist ein schlaues Kerlchen.

gewuhnt  gewohnt; 1. durch Gewohnheit üblich geworden; vertraut; bekannt; 2. wohnen, bleiben
 1. Iech bie schwere Arbet gewuhnt. ... 1. Ich bin schwere Arbeit gewohnt.
 2. Dar hot hier mol gewuhnt. ... 2. Der hat hier mal gewohnt.

gewung  gewogen
 Dos ward an dr Kass gewung. ... Das wird an der Kasse gewogen.

gezugn  gezogen
 Iech hob dan Schlietn gezugn, in ganzn Barg nauf. ... Ich habe den Schlitten gezogen, den ganzen Berg hoch.

giehe  gehen <Verb>
 Mr giehe sachte lus, dann sei mr aa fix do. ... Wir gehen langsam los, dann sind wir auch schnell da.

gieksn  stechen, hineinstechen <Verb>
 For dos bill Gieksn brauchste kee su e grußes Pflastr. ... Für diese kleine Stichwunde brauchst du kein so großes Pflaster.

Gill, de  die Kelle
 de Gaugngill (zen Gauch scheppn) ... die Jauchenkelle (zum Jauche schöpfen)

Gingste, de  Jüngste
 ... dos is unnre Gingste, abr de Gresste. ... ... das ist unsere Jüngste, aber die Größte.

ginstsch; ginstschor  günstig; günstiger
 ... deins is zwar ginstsch, meins is noch ginstschor ... ... Was du gekauft hast ist zwar günstig, meins ist aber noch günstiger ...

gissn  gießen <Verb>
 Wos solltste noch ... Blume gissn. ... Was solltest du noch ... Blumen gießen.
 Gissn ... net drseifn! ... Gießen ... nicht ersäufen!

gist  gehst <Verb>
 Iech denk du gist miet? ... Ich denke du gehst mit?

gitt  geht <Verb>
 Seit wann gitt dee die Uhr net meh? ... Seit wann geht denn die Uhr nicht mehr?
 Is gitt sein Gang, ... Es geht seinen Gang (wie besprochen).

glabbt  glaubt
 Warim glabbt ihr dee dos net? ... Warum glaubt ihr denn das nicht?

Glagg, de  schmale Nut oder Schlitz, Lücke, Spalt
 Bei dar Glagg kaste ne Mitz dorchhaa. ... Bei dieser Lücke kannst du eine Mütze durchwerfen.

glam  glauben <Verb> {glāṁ}
 dos kaste glam ... das kannst du glauben

glei  gleich
 s gieht glei wettr ... es geht gleich weiter

Glick, is  Glück

Glick auf!  Glück auf (Grußformel der Erzgebirger und Bergleute)

Glick auf!  .

Glosbiergschäft, is  Kneipe

gnaaln  ohne Appetit essen, im Essen stochern <Verb>

Gob, de  Gabe; Geschenk; Spende; Anlage (ungewöhnliche Befähigung, Talent))
 Schede Gob is richtsch. ... Jede Gabe ist richtig.
 Mr kaa viel larne, is gehärt aa bill ne Gob drzu. ... Man kann vieles lernen, es gehört aber auch Veranlagung dazu.

Gobl, de  Gabel
 Mit Massr un Gobl ward gassn! ... Wir essen mit Messer und Gabel!

Gocklhaa, dr  Gockelhahn [tiere]

Gogel, dr  Sammler; Liebhaber im Sinne von Liebhaberei
 Viechgogel ... Tierliebhaber

gollbittr  sehr bitter [zu bitter wie Galle] <))

Gorgl, de  Gurgel; Kehle
 Dar Hund is dan an de Gorgl gange. ... Der Hund ist ihm an die Kehle gegangen.

gorschtich  bösartig, garstig <)) [wesenszug]
 du bist gorschtich <)) ... du bist böse

Gosdurf  Jahnsdorf [gemeinden]

Goss, de  Waschbecken, Waschtisch
 Mit deine Schmierpfutn haste de Goss eigesaut, nu abr räämachn. ... Mit dieser Schmiere an den Händen hast du das Waschbecken total verschmutzt, nun aber saubermachen.

graa  grau <Adjektiv>
 Kaa Wunner dass de Wäsch graa aussieht, wennr weißes un schwarzes Zeich zesamm wascht. ... Es ist kein Wunder, dass die Wäsche grau aussieht, wenn ihr weißes und schwarzes Zeug zusammen wascht.

Graamannl, is  Graumännchen; eine der besonders in Sagen Nord- und Mitteldeutschlands vorkommenden, kleinen, grauen Spukgestalten
 Dar putzt siech a wie su e Graamannl, kenntst diech farchtn. ... Der putzt sich an wie eine Spukgestalt, vor dem könntest du dich fürchten.

Graatn, de  die Gräten; 1. Fischgräten; 2. (salopp) Knochen
 de dinne, feine Graatn rauspopln ... die dünnen, feinen Gräten entfernen
 Bei dan Sturz kunntr siech sämtliche Graatn brachn. ... Bei dem Sturz konnte er sich sämtliche Knochen brechen.

grapschn  hastig, gierig zugreifen <Verb>
 Brauchst net esu ze grapschn, is räächt schu for diech. ... Du bruchst nicht so gierig zuzugreifen, es reicht schon für dich.

greeln  grölen, schreien <Verb>
 Wenn se su greeln, hom se sichr e Tor geschossn. ... Wenn sie so schreien, haben sie sicher ein Tor geschossen.

greilich  gräulich; grau gefärbt; überaus unangenehm, sehr übel, schlecht; fürchterlich
 Dar sieht abr greilich in Gesicht. ... Der sieht aber blass aus.
 e greiliches Vrbrachn ... ein furchtbares Verbrechen

grien  grün <Adj.>
 Warim hot dr Farschtr griene Husntrachr? ( ...dass de Hus net rutscht!) ... Warum hat der Förster grüne Hosenträger? ( ... dass die Hose nicht rutscht!)

Griens  grünes Gras (Futter)
 Mor missn aa nuch Griens huln. ... Wir müssen auch noch Gras holen.

Griezeich, is  Gemüse [wörtlich: Grünzeug]
 Is Griezeich missmor noch gissn. ... Das Gemüsebeet müssen wir noch gießen.

Griffel, de  die Finger, die Hand <Mehrzahlwort>
 Nam deine Wichsgriffel wag! ... Nimm deine Hand weg!

Grinhaa  Grünhain [gemeinden]

grinsn1  weinen <Verb>
 S war su traurig, die hom alle gegrinst, aa de Mannr. ... Es war so traurig, die haben alle geweint, auch die Männer.

grinsn2  verschmitzt, verstohlen od. schadenfroh lachen <Verb>
 Du hattst schu racht, brauchst net nuch su ze grinsn. ... Du hattest schon recht, du brauchst nicht noch so schadensfroh zu lachen.

grissn  grüßen <Verb>
 Manche kenne net mol meh grissn. ... Manche können nicht mal grüßen.

Grob, is  Grab
 Dar schauflt sei eichnes Grob. ... Der schaufelt sein eigenes Grab. (Er tut sich selbst keinen Gefallen.)

grod  gerade; eben; soeben <Adv.>
 grod aus, grod hie ... gerade aus, gerade hin
 grod su ... gerade so
 Dar is grodlinig. ... Der lässt sich nicht verbiegen, der bleibt bei seiner Überzeugung.
 Horch richtsch drauf, grod hob iechs gesaht. ... Hör richtig zu, gerade habe ich es gesagt.

grodstieh; eistieh  geradestehen; einstehen; für etwas, jemanden die Verantwortung übernehmen <Verb>
 For dan Schodn musste grodstieh. ... Für den Schaden musst du die Verantwortung übernehmen.

Grohm, dr  der Graben {dɔr Grōṁ}
 Se sei nei in Grom gefahrn. ... Sie sind in den Graben gefahren.

Gros, is  Gras
 Nu latschn die dorch dos huche Gros... ... Nun laufen sie auch noch durch das hohe Gras ...

Groschn, dr  Münze mit Nennwert 10

Groshuppr, dr  Grashüpfer

grosn  grasen <Verb>
 De Schof grosn de Wies ab un iech brauch kenn Mäher. ... Die Schafe grasen die Wiese ab und ich brauche keinen Mäher.

grub  grob <Adjektiv>
 Dos is ze grub geschnietn. ... Das ist zu grob geschnitten.

gruß  groß
 Dr Kurt is gruß, dr Max is gressr un dr Paul is am gresstn. ... Kurt ist groß, Max ist größer und Paul ist am größten.

grußartsch  großartig <Adjektiv>
 Gut is dos net, nee, dos is grußartsch! ... Gut ist das nicht, nein, das ist großartig!

grußmachtig  großmächtig, großartig <))
 Grußmachtiges Elend! (Olles is schief gange.) ... Großmächtiges Elend! (Es ist alles verkehrt gegangen.)

Gspülich  Spülwasser

Guckrts, dr  ein kurzer,schneller Blick [bewegungen]

guggn  schauen, sehen
 Was möchten Sie bitte? - Nischt, mir guggn bluß! ... Was möchten Sie bitte? - Nichts, wir schauen bloß!

Guhgl  Google (Suchmaschine im Internet)
 Mit Guhgl findste olles! (Mei Schlissl is abr immr noch wag.) ... Mit Google findest du alles! (Mein Schlüssel ist aber immer noch verschwunden.)

Gumfr, de  die Jungfer; noch nicht verheiratete, unschuldige Frau
 Gumfr - wess morsch genau? ... Weiß man es genau?
 Nacksche Gumfrn in Drebach ... do bliehe de Krokussln. ... Nackte Jungfern in Drebach ... das ist die Krokusblüte.

Gummibahhuf, dr  Busbahnhof

Gung, dr  der Junge <))
 <dr Gung, de Gunge> ... der Junge, die Jungen
 De Gunge sei mitn Op in Wald. ... Die Jungen sind mit dem Opa in den Wald gegangen.

gung  jung <Adj.>
 <gung; gingr; am gingstn> ... jung; jünger; am jüngsten
 Gung un Alt passn net zamm, bei uns abr schu. ... Jung und Alt passen nicht zusammen, bei uns aber schon.

gungsn  stoßen <Verb>
 Wenn die wiedr su gungsn, do saa iech abr mol wos. ... Wenn die wieder so stoßen, da sage ich aber mal etwas.

Gunks, dr  Anstoß; Schubs; Stoß
 Von dan Gunks hob iech en blauen Flack. ... Von diesem Stoß habe ich einen blauen Fleck. (ein Hämatom)

gurkn  gurken; unregelmäßig, langsam fahren <Verb>
 Die gurkn uff dr Stroß rim un halln en ganzn Vrkehr auf. ... Die fahren so blöd auf der Straße und halten den gesamten Verkehr auf.

gurksn  gurgeln; aufstoßen (im Bauch, in Wasseranlagen) <Verb>
 Wos tot dee in dr Goss esu gurksn? ... Was hat denn im Waschbecken so gegurgelt?

Gusch, de  Mund, beleidigte Reaktion zeigen (abfällig)
 Doo brauchste gar nich su'ne Gusch machen/eizehänge! ... Du brauchst jetzt nicht beleidigt zu sein! [gehabe]
 Mach de Gusch auf! ... Sag doch etwas! [gehabe]
 Hall de Gusch, wenn de mit mir redtst! ... Sei still, wenn ich mit dir spreche!

Gust, dr  eigenartiger, unbekannter Mann; komischer Mensch
 War war dee dos? Su e Gust von dr Vrsichrung. ... Wer war denn das? So ein Mann von der Versicherung.

Gutguschl, is  Feinschmecker (oft verwendet, wenn Kindern ihr Essen sehr gut schmeckt)

Gutntogstackn, dr  Spazierstock
 Stell dein Gutntogstackn in de Eck un setz diech erscht mol. ... Stell deinen Spazierstock in die Ecke und setz dich erst mal.

Guttsackr, dr  Friedhof [wörtlich: Gottesacker]

guttserbarmlich  schlecht (so schlecht, dass sich Gott erbarme)
 Dar sieht ja guttserbarmlich aus! ... Der sieht ja sehr schlecht aus!


© Andreas Göbel 2010
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