
|
Andreas |
Andreas Göbel, geboren 1976 in Annaberg. Meine ganze Kindheit und Jugendzeit verbrachte ich im Erzgebirge. Aufgewachsen in Bärenstein bei Annaberg-Buchholz, besuchte ich dann bis 1995 das Gymnasium in Annaberg. Im Anschluss studierte ich Informationstechnik in Glauchau. Seither arbeite ich im Bereich der Softwareentwicklung. 2001 hat es mich dann beruflich nach Nürnberg verschlagen, wo ich feststellen musste, dass der fränkische Dialekt den erzgebirgischen in vielen Begriffen sehr ähnlich ist. Nach einem weiterem Studium, diesmal BWL in Zwickau, hat sich ab 2007 wieder die Brücke in die alte Heimat eröffnet. In dieser Zeit ist auch der Anfang des erzgebirgischen Wörterbuchs im Internet zu suchen. Ich hatte bis dato viele erzgebirgische Wörter auf losen Blättern gesammelt. Von der Idee bis zur Umsetzung ging es dann sehr schnell. 2007 ging das Wörterbuch online und bietet heute weit über 1500 Wörter und Redewendungen. |
|
Weitere erzgebirgische Wörter:
|
ze wosn |
wozu denn [wörtlich: zu was denn] |
| | Wozu ist die Salbe gut? - Für den Rücken und für die Gelenke! Ze wosn is die Salb gut? - Fors Kreiz un de Gelenke! |
|
reckn |
geben, reichen <Verb> |
| | Du könntest auch mal einen ausgeben! Kennst ah mol wos rausreckn! |
|
Sterz, de |
Topfdeckel [wörtlich: Stürze] [haus] |
| | Namm emol fix de Sterz runner! [›] |
|
|