Das erzgebirgische Wort "brachn"



brechen <Verb>
Schwere Zeitn brachn ah. ... Schwere Zeiten brechen an.



Weitere erzgebirgische Wörter:


Lackaff, dr
aufgetakelter, eingebildeter Mensch [wörtlich: Lackaffe]
Guck dr dan Lackaff emol aa, do siste glei, wu dar harkimmt. ... Sieh dir den eingebildeten aufgetakelten Mann an, da sieht man gleich woher der kommt.

ein (einziges) Mal
Iech hob ner eemol geklingelt. ... Ich habe nur einmal geklingelt.

langsamer, verschlafener Mensch [wörtlich: Traumtüte]
Su ne Traamtut, dar schleft bein Laafn ei. ... So etwas Langsames, der schläft beim Laufen ein.

Klöppelsack

Faistl, dr
das Fäustel (schwerer Hammer, vor allem für die Arbeit der Bergleute und der Steinmetzen)
Dr Faistl braucht en neien Stiel. ... Der Fäustel braucht einen neuen Stiel.

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