Dor klaane Prinz auf Erzgebirgisch

Sie können die limitierte Auflage unter prinz@erzgebirgisch.de für 19,- € bestellen. Auf Wunsch auch gern vom Übersetzer (Andreas Göbel) signiert. Oder im Buchhandel unter der ISBN 9783947994298.


Das erzgebirgische Wort "namme"



nehmen <Verb>
Die denkn, se namme ab ... ... Die denken, sie würden abnehmen ...
Die gahm nischt, die namme bluß. ... Die geben nichts, die nehmen bloß.



Weitere erzgebirgische Wörter:


Feigling
Dos is kaa Feischling, dar traut siech bluß net. ... Das ist kein Feigling, der traut sich bloß nicht.

Gemiet, is
Gemüt; Gesamtheit der psychischen und geistigen Kräfte eines Menschen; geistig-seelisches Empfindungsvermögen; Empfänglichkeit für Gefühle erregende Eindrücke
Dar Film war wos fiers Gemiet. ... Der Film war etwas fürs Gemüt, er ging zu Herzen.
e Gemietsmensch ... ein gefühlvoller Mensch
Dar hot e Gemiet wie e Fleeschrhund. ... Der hat ein Gemüt wie ein Fleischerhund (er hat keine Gefühle).

mögen; 1. Vermutung, vielleicht; 2. Ausdruck der Einräumung oder des Zugeständnisses; 3.Neigung, Vorliebe, Geschmack; 4. Sympathie oder Liebe empfinden; leiden mögen, gernhaben
1. Wos meeg dar itze denkn? ... 1. Was mag er jetzt denken?
2. Dos meeng die salbr machn. ... 2. Das mögen sie selbst machen.
3. Mir meeng net su viel Spack an dr Supp ... ... 3. Wir mögen nicht so viel Speck an der Suppe ...
4. Fuftsch Gahr vorheirat ... un die meeng siech immr noch ... ... 4. Fünfzig Jahre verheiratet ... und sie mögen sich immer noch ...

kurzer Quiekton
Iech hob bluß noch dan Quiekerts gehärt ... ... Ich habe nur noch das Quieken gehört ...

durchaus, unbedingt, überhaupt [frz. partout = überall] <Adv.>
Die bleede Flasch will partu net aufgiehe! ... Die blöde Flasche will überhaupt nicht aufgehen.

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