Das erzgebirgische Wort "Schlachloch, Schlachlächr"



Schlachloch, Schlachlächr
das Schlagloch (früher fast nur in der DDR, heute gesamtdeutsches Phänomen)
Dr Flick-Konzern ward ball de Schlachlächr zumachn. ... Der Straßendienst wird bald die Schlaglöcher ausbessern.



Weitere erzgebirgische Wörter:


heimbringen, nach Hause bringen
... dar hot die Maad glei miet hammgebracht ... ... er hat das Mädchen gleich mit heimgebracht

Wiech, de
die Wiege: in der Form einem Kasten ähnliches Bettchen für Säuglinge, das auf zwei abgerundeten, parallel zu Kopf- und Fußende verlaufenden Kufen steht oder in ein Gestell beweglich eingehängt ist, sodass man das Kind darin wiegen kann
Dos is dan schu in de Wiech gelecht worn (dos is ageborn). ... Das ist jemandem schon in die Wiege gelegt worden (jemandem angeboren sein).
von dr Wiech bis zr Bahre ..., ... von der Wiege bis zur Bahre (das ganze Leben hindurch)

sehr, drückt eine Steigerung aus
mordmeßig viel Spoß homm ... sehr viel Spaß haben

feucht <Adjektiv>
Dar is wie ne Briefmark: Kamm issr agefeicht, schu blebbtr klaam. ... Der ist wie eine Briefmarke: kaum ist er angefeuchtet, schon bleibt er kleben.

Jaucheschöpfer, Kelle zum Jauche schöpfen Sudelschepper [landwirtschafthaus]

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