Dor klaane Prinz auf ErzgebirgischSie können die limitierte Auflage unter prinz@erzgebirgisch.de für 19,- € bestellen. Auf Wunsch auch gern vom Übersetzer (Andreas Göbel) signiert. Oder im Buchhandel unter der ISBN 9783947994298.
Das erzgebirgische Wort "tschitscheriegrie"

tschitscheringrün; giftiges Grün mit einen leichten blauen Schuss (1922 schlossen das Deutsche Reich und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik im italienischen Rapallo einen Vertrag, dabei trug der damalige sowjetische Außenminister Georgi Wassiljewitsch Tschitscherin einen auffälligen grünlichen Anzug)
Dos is doch tschitscheriegrie, su e komisches Grie. ... Das Tschitscheringrün ist ein Grünton, welcher sehr grell erscheint und einen hohen Gelbanteil hat, jedoch kann es auch ein Grünton sein, der durch hohe Anteile dunkler Farbtöne als erdig oder schlammig beschrieben werden kann. (... ein undefinierbares Grün)
Weitere erzgebirgische Wörter:

Kragl, dr
Missgestalt eines Schriftzeichens (Krakel), übertragen auf einen unnormal reagierenden Menschen
Deine Kragel kaa niemand lasn. ... Deine Schrift (Krakelei) kann niemand lesen.
Dei Nachbar is fei e Kragl. ... Dein Nachbar macht schon unnormale Dinge.
Dei Nachbar is fei e Kragl. ... Dein Nachbar macht schon unnormale Dinge.

Ze Mittich bie iech wiedr do! ... Mittag bin ich zurück!

ungefähr; etwa
S is ugefahr holb Sieme. ... Es ist ungefähr halb Sieben

Kerch, de
Kirche

jammern <Verb>
Se hams su gewullt, nu gammrn se rim. ... Sie haben es so gewollt, nun jammern sie herum. (nach einer Wahl)
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