[Hauptseite] [Schreibung] [Leitfaden] [Mitwirkende] [Registrieren] [Anmelden] [Statistik] 
[Suchen
 ←  A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z  →
Mensch · Seele · Geist · Familie · Gemeinschaft · Nahrung · Natur · Sonstiges

-n ... nutwennich[Vollständig] [Neues Stichwort]
-n  denn (auch -dn)
na-  ran- (Vorsilbe)
naa  nein
Nabl, dr  Nebel [wetter]
nabln, is nablt  nebeln, qualmen, es nebelt/qualmt
nabresln  jemandem die Meinung sagen; beschimpfen
nacksch  nackig, nackt
Näsl, is  kleines Näschen (bei Kindern) [kopf]
Nahl, dr  der Nagel; die Nägel
nahm  neben
nahmbei  nebenbei
nahmhar  nebenher
naklitschn  ranklitschen; nicht fach- und sachgerecht befestigen
Namd!  Guten Abend!
namme  nehmen
nammr  nehmen wir; nimm mir
Nappl, is  Näpfchen, kleines Behältnis
narrsch  närrisch; verrückt
naschietn  ranschütten, begießen
Nast, is  das Nest; 1. Wohn- und Brutstätte von Vögeln, Insekten oder kleinen Säugetieren; 2. (familiär) Bett; 3. kleiner, abgelegener Ort; 4. Haartracht, bei der das zusmmengeschlungene, geflochtene Haar, auf dem Kopf aufgesteckt ist; 5. getarnter Schlupfwinkel von Kriminellen
Natzerle, is  Schläfchen
natzn  schlafen, kurz einschlafen
nauf  hinauf; hinauf- [vorsilben]
naufzu  hinauf; hochzu
nausfladern  hinauswerfen
nauszu  beim Hinausgehen; hinaus
Nechrschwaaß  Cola
nee  nein
Neech, de  Letzter Rest im Glas, in der Flasche [mengen]
neehe  nähen
nei1  neu
nei2  hinein; hinein- (Vorsilbe) [vorsilben]
neibackn  frisch (bei Gebäck)
neideitsch  neudeutsch (Verwendung moderner Begriffe); übertragen auch für angeberisch. neunmalklug
Neidurf  Neudorf (Ortsteit von Sehmatal im Erzgebirge)
neigehärt  hineingehört
neigehuppt  hineingesprungen
neigesteckt  hineingesteckt; reingesteckt; investiert
neigiehe  hineingehen
Neigierd, de  die Neugier
Neikarng  Neukirchen (Ort bei Chemnitz)
neilatschn  überall hineintreten
neilich  neulich; kürzlich
neimahrn  reinreden
neimool  neunmal
neine  neun [mengen]
Neinrlaa  Traditionelles Weihnachtsessen der Erzgebirger (weniger der Vogtländer) am Heiligen Abend um 18 Uhr. Bestehend aus neun Speisen, die alle eine symbolische Bedeutung haben. [speisen]
neinsch  neunzig [mengen]
neisappm  überall hineintreten
neistirln  hineinstochern
neitratn  hineintreten
Neiwies  Neuwiese, Ortsteil von Neuwürschnitz [gemeinden]
neizamm  mehrere Sachen zusammen geben; Vorsilbe
ner  nur
nergnsd  nirgends; an keinem Ort, Platz; an keiner Stelle
nergnsdwu  nirgendwo
nerrsch  versessen (närrisch)
net  nicht
Netzkann, de  Gießkanne
netzn  gießen (auch Netzkann)
nibr  hinüber, hinüber-; auch die alten Bundesländer (vom Erzgebirge aus gesehen) [vorsilben]
Nieslmoß, is  der Messbecher
niesln  leicht, in feinen [dicht fallenden] Tropfen regnen; sprühen
Nieslregn, dr  der Sprühregen
Niethus, de  Jeanshose (Nietenhose)
niftln  schleifen, wetzen, abwetzen (z.B. der Schuhe)
nim  hinum (meist um einen Standpunkt herum; auf die andere Seite)
nimmeh  nicht mehr
nimmr  nicht mehr
ningln  jammern, wehleidig klagen
Nischl, dr  (großer) Kopf [koerper]
nischt  nichts
nochenannr  nacheinander
nocherts, nort  nachher; dann; danach
nochrd  dann, danach [zeiten]
nochtrottln  langsam nachgehen
Nodln, de  Nadeln
Noht, de  Naht
no (nunnr)  hinunter, herunter, bergab
nooch  nach; Richtungsangabe; Zeitangabe
noong  nachher, danach
norr  nicht wahr (als Feststellung, als Bestätigung)
Nos, de  Nase [kopf]
Nosnstiebr, dr  mehr oder weniger fester Stoß, Schlag auf die Nase
nu  nun
nuch  noch
numehro  nunmehr, nun
nunr  hinunter, hinunter- [vorsilben]
nuschln  undeutlich sprechen
Nut, de  Not
nutwennich  notwendig


© Andreas Göbel 2010
www.erzgebirgisch.de
Impressum ·  Nutzungsbedingungen