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E wie Eigschnietne - Die sei enwedr aus Ardäppln odr aus Kließ[Vollständig] [Neues Stichwort]
Das schriftdeutsche "e" wird sehr häufig zum "a": assn (essen), is Gald (Geld), de Walt (Welt) usw. Langes "e" wird aber auch zu "i": gih wag (geh weg), blebb stieh (bleib stehen). Das tonlose "e" fällt häufig ganz unter den Tisch und wird im Wörterbuch fast immer weggelassen: hern (hören), Ghern (Gehirn).
eb  ob
ebackn  unfertig, es fehlt etwas
ebber  vielleicht, eventuell
Ebrbudn, dr  Dachboden
Ebrdurf1  Oberdorf (ober Teil langestreckter oder geteilter Orte)
Ebrdurf2  Oberdorf (Ortsteil von Stollberg) [gemeinden]
echal  egal, 1. nicht relevant, nicht wichtig, 2. ständig, immer
ee-  ein- (Vorsilbe)
eefach  einfach
eefällig  einfältig
Eefälligkät, de  Einfältigkeit; einfältiges Wesen, einfältige Art
Eel, is  das Öl
eemol1  ein (einziges) Mal
eemol2  einmal, als verstärkendes Partikel
Eemr, dr  Eimer (auch Aamr)
eene  eine
eengsinnich  eigensinnig; genau nehmend
eenig  einig
Ees, de  Öse
eesilbch  einsilbig (wenn jemand nicht viel spricht)
eeundiesalbn  einunddieselben
eeweng  ein wenig [mengen]
eewing  siehe eweng [mengen]
egal1  nicht relevant, nicht wichtig
egal2  ständig, immer
Eggl  kleine Ecke, das Eckchen
ehamm  nach Hause
Ehlbung, dr  Ellenbogen; (bei gebeugtem Arm vorspringender) Knochenfortsatz der Elle am Ellbogengelenk
ehm  eben (siehe ahm)
ehnet  eh nicht
ehrer  ehe er, bevor er
Ehrndorf  Stadt Ehrenfriedersdorf
ehrsch  ehe es ...; bevor es ...
ehse  ehe sie, bevor sie
ei  ein- (Vorsilbe) [vorsilben]
Eibrachr, de  Einbrecher
eibrockn1  hartes Brot oder Semmel in Kaffee oder Suppe aufweichen [essen]
eibrockn2  jemanden Ärger einhandeln
eichnes  eigenes
eidusln  einschlafen; kurz wegnicken (siehe auch dusln)
eiern  euren
Eigebind, is  Eingebinde; Patengeschenk
Eigeschnietne  Bratkartoffeln
eigezugn  eingezogen
eihuln  einholen
eiju  ohja; aber ja
eikafn  einkaufen
eikehrn  (spontan) in eine Kneipe/ Gaststätte gehen
eiknixn  in die Knie gehen
eikratzn  einschmeicheln
eilechtn  einleuchten; verstehen; begreifen
eilochn  einlochen; 1. ins Gefängnis bringen, einsperren; 2. einen Ball (Golf) in ein Loch spielen
eilodn  einladen; ein Fahrzeug beladen; jemand als Gast zu sich bitten
eimarschiniert  mariniert (einmariniert)
eimatschn <))  sich oder etwas unnütz dreckig machen
eimummln  sich warm einhüllen, warm anziehen [kleidung]
einamme  einnehmen (Medikament); verdienen (Geld)
eirammln  anstossen
eireibn  einreiben
eirickn  einschalten
eisaafn  einseifen; mit Seife einreiben; hereinlegen
eisah  einsehen
Eischneidr, de  Bratkartoffeln [wörtlich: eingeschnittene Kartoffeln oder Klöße]
eisichkolt  eisig kalt
eisparrn  einsperren; inhaftieren
eistieh  einstehen; sich verbürgen, geradestehen, garantieren, aufkommen
eititschn  eintunken
eitl  immer, ständig
Elbkahnln, de  sehr große Schuhe
emende  möglicherweise, letztendlich als mögliche Konsequenz
Emmes, dr  sehr großer Gegenstand, etwas Großes, Gewaltiges
enannr  einander; eine[r] der/dem anderen, eine[r] den anderen; sich/uns/euch gegenseitig, wechselseitig
ene  eine
ennr  einer
entschuldschn  entschuldigen
epperdemende  eventuell, möglich, vielleicht
erbtn  arbeiten
Erdäpl, dr  die Kartoffel [essen]
Erdäppl, dr  die Kartoffel [essen]
erlaum  erlauben; eine Erlaubnis geben; etwas möglich machen; sich eine Freiheit herausnehmen
erngd-  irgend-
erngdwos  irgendetwas
erschtn  (die) ersten; zuerst
escha  eja
Ess, de  die Esse; der Schornstein
esu  so
etepetete  kleinlich, pingelig
euja  Feststellung wie: doch, ja doch
ewos  etwas [mengen]
ewu  irgendwo
Explosschon, de  die Explosion; 1. durch starken inneren [Gas]druck verursachtes, mit einem heftigen Knall verbundenes plötzliches Zerplatzen oder Zerbersten eines Körpers; 2. heftiger Gefühlsausbruch, besonders Zornes-, Wutausbruch; 3. rapides Ansteigen, Anwachsen


© Andreas Göbel 2010
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