| I wie Imstandskastn - Do kammr nischt reituh, sonnrn nur dra vrzweifle | [Vollständig] [Neues Stichwort] | | Mundartlich hat sich ein unbetontes "i" in einigen Wörtern hinter "r" und "l" gemogelt: "Milich" (Milch), "Kolich" (Kalk), "Sorich" (Sorge). Vom Wortursprung her ist es gegenüber dem schriftdeutschen beispielsweise noch in "monichr" (mancher) enthalten. Ansonsten tritt das "i" auch häufig an Stelle von "ü": "iwr" (über), "Kinste" (Künste); an Stelle von langem "e": "giehe" (gehen), "stiehe" (stehen); und an Stelle von "ö": "schie" (schön). In Fremdwörtern wird unbetontes "i" häufig zu unbetontem "e": "profetiern" (profitieren), "Presetent" (Präsident). |
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iebelnammisch |
verübelnd; etwas, was ein anderer tut, mit Verärgerung aufnehmen, empfindlich darauf reagieren; übel nehmen |
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iebrtrogn |
übertragen; 1. als Übertragung senden; 2. auf Ton- oder Datenträger aufnehmen; 3 .(Signale, Informationen, Daten) zu einem anderen Gerät, auf einen anderen Datenträger, in einen anderen Speicher oder dergleichen transportieren ; 4. Text in eine andere Form bringen; 5. etwas weitergeben, abgeben (z.B. Kräfte); 6. Medizin: Blut übertragen; Krankheiten weitergeben; |
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Iebrziehr, dr |
der Überzieher (Mantel); Kondom, Präservativ |
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imkrampln |
umkrempeln; von Grund auf ändern, umgestalten; von innen nach außen kehren (etwas suchen) |
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imkumme |
umkommen; 1. durch Unfall, ein Unglück ...ums Leben kommen; 2.nicht verbrauchte Lebensmittel verderben; 3. (emotional) etwas nicht aushalten, nicht ertragen können |
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immesist |
umsonst; 1. ohne Gegenleistung (kostenlos); 2. ohne die erwartete oder erhoffte [nutzbringende] Wirkung; vergebens, vergeblich |
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-ing |
-ung (Endung wie in Wuhning, Ordning) |
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