Dor klaane Prinz auf Erzgebirgisch

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G wie Gehernkästl

Dos sollte su manchr eischoltn


Gaachr, dr
Jäger
Gaacht, de
Jagd
Gaad, de
Freude, freudige Aufregung
 NEU gaadrn
aufgeregt reden, diskutieren
Lätzchen, für Kleinkinder zum sabbern 🤤 [essen]
speicheln; Speichel fließt aus dem Mund
gehässige, wütende Worte ausstoßen, schimpfen
zündeln, mit Feuer spielen
gelb
stürmisch, heftig, vehement
wörtlich Gelbschwämmchen, der Pfifferling [essen]
geben, reichen
männliche Ziege, Ziegenbock [tiere]
jäten
Gablenz, Dorf im Erzgebirgskreis an der B169 in der Nähe von Stollberg. [gemeindenorte]
Gack, de
Jacke
kindlicher Ausdruck für Eier [essentiere]
der männliche Hahn 🐓 [bauernregelntiere]
Gackl, is
kleine Jacke [kleidung]
Hoden [koerpersexualitaet]
es ginge
jagen, scheuchen, rennen,
Gäns, de
Gänse, Federvieh; eingebildete Frauen oder Mädchen
jählings, plötzlich [zeiten]
gähnen; 1. Müdigkeit, weit offener Mund; 2. sich auftuender Agbrund
Gahr, is
das Jahr
gahraus, gahrei
jahraus, jahrein (jedes Jahr in der gleichen Weise ohne Abwechslung)
jahrelang
Jahrmarkt
Jahnsbach (Stadt Thum im Erzgebirgskreis) [gemeinden]
hell, blass; krank aussehend
stochern, stechen, stoßen mit einem Stock
hervorschauen von Kleidungsstücken; verknittern
Gald, is
Geld
Geldbörse
gelle? gelt? nicht wahr?
Gammr, dr
Jammer; Wehklage; mitleiderregender, beklagenswerter Zustand
jammern
gegangen
gang und gäbe sein (allgemein üblich, gebräuchlich sein)
nach Luft ringen, Atem holen, keuchen
Garkl, is
das Gürkchen, kleine Gurke
Girlanden
gern
Gauch, de
die Jauche
 NEU gaucht
(etwas) quietscht, jauchzt, jammert, klingt furchtbar [arbeit]
jammern, wehklagen (bei Schmerzen)
Gaucksn2, is
lauter Gesang, Geschrei
Gaucksr, dr
Schrei
Glück auf (auch Glick auf)
falsch und laut singen, krächzen
Jaucheschöpfer, Kelle zum Jauche schöpfen Sudelschepper [landwirtschafthaus]
Bezeichnung für einen langen, dünnen Menschen
geändert
Geattl, is
Gerede, Geschwätz; umständiges Getue
Bauwerk, welches nicht gerade fachgerecht errichtet wurde
geblieben
geboten
jagen
langes und unnützes Nichtstun, Trödelei (dambern)
Krach, Lärm
traurig, niedergeschlagen
gedroht
jedes
Gelenau, einer der längsten Orte im Erzgebirge der sich fast 6 km lang hinzieht. [gemeindenorte]
Geengd, de
Gegend
gefehlt
gefürchtet
Gefitz, is
Durcheinander; Fadengewirr (siehe auch Fitz)
 NEU gefollicht
gefolgt, folgsam, artig gewesen
gefragt
Gefuck, is
Gruppe von Menschen, die verachtet oder abgelehnt wird
gefunden
gejammert
gejagd
gegen; gegen ihn
gegeneinander
gestoßen
geheilt
geheißen
Gehader, is
Zank, Streit, Hin und Her
gehören
gehört
Gehanne, de
Johannistag; Johannisfest...das christliche Mittsommerfest, genau 6 Monate vor Heiligabend [brauchtum]
gehäufelt, übervoll [mengen]
Gehern, is
Gehirn [kopf]
Kopf [kopf]
plötzlich, siehe gahling [zeiten]
 NEU Gehrschwall
Gehringswalde, Dorf zwischen Heinzebank und Wolkenstein [gemeindenorte]
Gehutsch, is (auch: Gesocksch)
unordentliche Leute (Gesindel)
Geich, de
Geige
 NEU geicht1
(etwas) biegt sich durch
 NEU geicht durch1
(etwas) biegt sich durch
 NEU geicht durch2
(etwas) lässt Nässe durch
herumalbern, Quatsch machen, nicht ernstzunehmende Beschäftigung [lebensartzeitwoerter]
gekauft
geklungen
gekriegt
Oberbekleidung generell, [kleidung]
gelegen; liegen; in einem günstigen Augenblick [geschehend, eintretend]; zu jemandes Absichten passend
 ÄND Gelaam, dr
Das christliche Glaubensbekenntnis, ich glaube an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist... [kirche]
gelebt
Gelabr, is
abwertend seichtes, einfältiges Gerede; Geschwätz; (siehe auch ↗Gelapp)
Gelait, is
Geläute
gelenkig, biegsam, geschmeidig, beweglich, schnell, flink
beweglich, schnell, flink
die Gelegenheit
Gelannr, is
Geländer
Gelapp, is
Geschwätz (siehe auch Gelabr); dummes Gerede
gelesen
Gerede, Faselei, Geschwätz lattschen
in relativ kurzer Zeit, sofort, sehr bald
 NEU Gelenner, is
Geländer
gelötet
Gelenau, Ort im Erzgebirge
gelaufen
Gelump, is
wertlose, alte, überflüssige Sachen; Plunder; Gruppe von Menschen (abwertend); Pack, Gesindel
Gemeinde
Gemeinheit; gemeine Art; gemeine Handlung, Ausdrucksweise; Unerfreuliches, Ärgerliches
gemeldet
Gemar, is; Gemahr
Geschwätz (siehe auch Gelabr, Gelapp); dummes märchenhaftes Gerede
Gemerks, is
das Gedächtnis (sich etwas merken)
Gemiet, is
Gemüt; Gesamtheit der psychischen und geistigen Kräfte eines Menschen; geistig-seelisches Empfindungsvermögen; Empfänglichkeit für Gefühle erregende Eindrücke
gemütlich; angenehme, behagliche Atmosphäre; zwanglos gesellig,umgänglich, freundlich ungezwungen;
ehemals; einstmals, damals, früher
getrunken (meist in Verbindung mit Alkohol) [trinken]
jene
diese Tage
jener
jenes
genug
genommen
passiert
Geplarr, is
Geplärre; Geschrei (auch: wertloses Gerümpel)
 NEU Gepoplich, is
Mühsame Arbeit mit Kleinteilen [geschick]
gerecht; 1. dem geltenden Recht entsprechend, gemäß; …2. dem [allgemeinen] Empfinden von Gerechtigkeit, …3. bestimmten Ansprüchen, Gegebenheiten angepasst, genügend, …
Gerechtigkeit
geritten
gepresst, gestopft, voll, übervoll [mengen]
gesummt
Geschirr; Gesamtheit der Gefäße und Geräte, die man zum Kochen und Essen benutzt; Riemenzeug für Zugtiere
gescheuert, gereinigt, geohrfeigt
intelligent, begabt, gescheit [intelligenz]
Klugheit; abwertend: Klugscheißer
Gruppe von Leuten die als unordentlich,verkommen oder asozial angesehen werden
jagen (auch gechn)
Schuhe, Schuhwerk generell [kleidung]
geschweißt
Gesocks; bestimmte Gruppe von Menschen, die als asozial, verbrecherisch o.ä. verachtet oder abgelehnt wird; Gesindel
nicht schmeckendes Getränk
 NEU Gespraatz, is
etwas sperriges, im Allgemeinen [mengen]
Spülwasser
gestochert
gestört
gestehen
Gesträuch; Strauchwerk; Gebüsch
gestreut
gesteichelt [gefuehle]
gestritten
gestohlen; geklaut
Gesundheit
getaugt
Geträd, is (Getraad)
das Getreide
getraue, sich
sich etwas getrauen
getropft
gefleckt (im Aussehen an Schuppen erinnernd) [tiere]
gefleckt (im Aussehen an Schuppen erinnernd) [tiere]
geschuppt (kleinfleckig, kleingemustert, wie kleine Schuppen)
 ÄND Getu, is
Getue; übertrieben, unecht wirkendes Verhalten; Gehabe
Getutel, schlechtes Trompetenspiel; Dudelmusik (anspruchslos)
gewöhnlich
bewusst
Gewelb, is
Keller
Gewerch, is
umständliches, beschwerliches, oft planloses Vorgehen bzw. Arbeiten; auch für unordentliche Kleidung.
Hackfleisch, Frikadellen, Buletten
sehr erfahren, schlau, gewitzt; jeden Vorteil sogleich erkennend und sich nicht übervorteilen lassend
gewohnt; 1. durch Gewohnheit üblich geworden; vertraut; bekannt; 2. wohnen, bleiben
gewogen
Geyer heißt Geyer, da gibt's nichts dran zu rütteln [gemeindenorte]
gezogen
gehen
stechen, hineinstechen
Giftspritze, übertragen: Mensch der intrigiert
Gill, de
die Kelle
gingen
Gingste, de
Jüngste
günstig; günstiger
gießen
gehst
Gitt, de
etwas Besonderes
glaubt
glauben
gleich
lustlos im Essen stochern, gnaaln, langsam essen, nicht aus der Suppe kommen
Glick, is
Glück
Glück auf (Grußformel der Erzgebirger und Bergleute)
.
Kneipe
ohne Appetit essen, im Essen stochern
Gob, de
Gabe; Geschenk; Spende; Anlage (ungewöhnliche Befähigung, Talent))
Gobl, de
Gabel
Mais 🌽
Gockelhahn [tiere]
Gogel, dr
Sammler; Liebhaber im Sinne von Liebhaberei
sehr bitter
Gorgl, de
Gurgel; Kehle
bösartig, garstig [wesenszug]
Jahnsdorf [gemeinden]
Goss, de
Waschbecken, Waschtisch
grau
Graumännchen; eine der besonders in Sagen Nord- und Mitteldeutschlands vorkommenden, kleinen, grauen Spukgestalten
Graatn, de
die Gräten; 1. Fischgräten; 2. (salopp) Knochen
Graml, is
kleiner Graben, das Gräbchen (Verkleinerungsform von Graben)
grantig, grantich
genervt, böse
hastig, gierig zugreifen
grölen, schreien
gräulich; grau gefärbt; überaus unangenehm, sehr übel, schlecht; fürchterlich
Grünbitter, Kräuterlikör
Grünhainichen, Dorf im Erzgebirge [gemeindenorte]
grün
 NEU griene Kließ, de
Grüne (rohe) Klöße
grünes Gras (Futter)
Gemüse
Griffel, de
die Finger, die Hand
Grünhain [gemeinden]
weinen
verschmitzt, verstohlen od. schadenfroh lachen
grüßen
Grob, is
Grab
gerade; eben; soeben
geradestehen; einstehen; für etwas, jemanden die Verantwortung übernehmen
Grohm, dr
der Graben
Gros, is
Gras
Groschn, dr
Münze mit Nennwert 10
Grashüpfer
grasen
grob
Grumbach Dorf im Erzgebirge [gemeindenorte]
groß
großartig
großmächtig, großartig
Großrückerswalde, Dorf bei Marienberg Mariebarg [gemeindenorte]
Gesangverein
Spülwasser
Gesundheit
Guckrts, dr
ein kurzer,schneller Blick [bewegungen]
schauen, sehen
Google (Suchmaschine im Internet)
Gumfr, de
die Jungfer; noch nicht verheiratete, unschuldige Frau
Busbahnhof
Gung, dr
der Junge
jung
stoßen
Gunks, dr
Anstoß; Schubs; Stoß
gurken; unregelmäßig, langsam fahren
gurgeln; aufstoßen (im Bauch, in Wasseranlagen)
Gusch, de
Mund, beleidigte Reaktion zeigen
Gust, dr
besonderer, unbekannter Mann; manchmal auch eigenartiger, komischer Mensch
Feinschmecker
Spazierstock
Friedhof
schlecht (so schlecht, dass sich Gott erbarme)
 NEU Gwittrschpritz, de
Regenschirm ☔